Unsere Partner:
Postsv Kieser Knochengesundheit Physiomed
Impressum
Weblinks
Rush
Studieninformation
Kooperationspartner
aktuelle Termine
Kontakt


PUSH - die Kraftstudie an der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg

Die PUSH-Studie ist eine Untersuchung zum Einfluss unterschiedlicher Kraft-Trainingsprogramme (Dauer 22 Wochen) auf leistungsphysiologische und gesundheitsrelevante muskuläre und kardiale Größen bei untrainierten Männern im mittleren Lebensalter.

nach oben

Wissenschaftlicher Hintergrund

Krafttraining gilt auch bei intensiver Durchführung als gesundheitsfördernde Intervention, die sich bei einem zunehmenden Anteil der Bevölkerung immer größerer Beliebtheit erfreut. Neben Körperformung und Attraktivität steht für viele Menschen der präventive Aspekt des Muskeltrainings im Vordergrund. Tatsächlich weisen eine Vielzahl von Untersuchungen (1-5) positive Effekte eines regelmäßig durchgeführten, „überschwelligen“ Trainings nach, so auf gesundheitsrelevante muskuläre, physiologische, metabolische und kardiovaskuläre Parameter wie beispielsweise die Körperzusammensetzung/funktionelle Kapazität, Blutfette/Lipoproteine oder Glucoseintoleranz/ Insulinsensitivität. Zudem ist anzunehmen, dass auch relativ rasche funktionelle und morphologische Anpassungserscheinungen des Herzens nachweisbar sind (6). Allerdings liegen keine kernspintomographischen Längsschnittuntersuchungen vor, welche die physiologischen Adaptationserscheinungen des Herzens nach einem mehrmonatigen intensiven Krafttraining bei inaktiven Personen evaluieren. Parallel dazu sind die vorliegenden Methoden, mit denen die Körperzusammensetzung und die muskuläre Massenentwicklung bislang evaluiert wurden, als suboptimal einzuschätzen. Um eine valide und reliable Erfassung der Veränderung muskulärer, physiologischer und kardiologischer Größen als Reaktion auf ein gesundheitsorientiertes Muskeltraining zu gewährleisten, ist der messmethodische Schwerpunkt der Untersuchung auf den Einsatz moderner bildgebender Verfahren (Kernspintomographie (MRT), Computertomographie (CT), Dual Energy X-Ray Absorptiometry (DXA)) und moderner Segmentierungs- und Quantifizierungssoftware gerichtet. Zudem erfolgt eine differenzierte Diagnostik muskulärer Leistungsgrößen mittels isokinetischer Kraftdiagnostik (Con-Trex, Physiomed). Ziel der Untersuchung ist somit die Evaluierung der Effekte eines intensiven 22-wöchigen Krafttrainingsprogramms auf leistungsphysiologische und gesundheitsrelevante muskuläre und kardiale Größen bei untrainierten Männern im mittleren Lebensalter unter besonderer Berücksichtigung bildgebender Verfahren.


Literatur

  1. Benson AC, Torode ME, Fiatarone Singh MA. Effects of resistance training on metabolic fitness in children and adolescents: a systematic review. Obes Rev. 2008;9(1):43-66.
  2. Kelley GA, Kelley KS. Impact of progressive resistance training on lipids and lipoproteins in adults: a meta-analysis of randomized controlled trials. Prev Med. 2009;48(1):9-19.
  3. Latham NK, Bennett DA, Stretton CM, Anderson CS. Systematic review of progressive resistance strength training in older adults. J Gerontol A Biol Sci Med Sci. 2004;59(1):48-61.
  4. Macaluso A, De Vito G. Muscle strength, power and adaptations to resistance training in older people. Eur J Appl Physiol. 2004;91:450-472.
  5. Snowling NJ, Hopkins WG. Effects of different modes of exercise training on glucose control and risk factors for complications in type 2 diabetic patients: a meta-analysis. Diabetes Care. 2006;29(11):2518-27.
  6. Weineck J. Optimales Training Erlangen: Spitta-Verlag; 2007.
  7. Wijndaele K, Beunen G, Duvigneaud N, et al. A continuous metabolic syndrome risk score: utility for epidemiological analyses. Diabetes Care. 2006;29(10):2329.
  8. Wilson PW, D'Agostino RB, Levy D, Belanger AM, Silbershatz H, Kannel WB. Prediction of coronary heart disease using risk factor categories. Circulation. 1998;97(18):1837-47.
nach oben

Studiendesign

Randomisierte, kontrollierte, teilverblindete Studie mit Wartegruppe (cross-over)

Endpunkte

Primäre Endpunkte

Sekundäre Endpunkte

Stichprobe

Drei-Gruppen Design, randomisiert, z.T. cross-over (mit Wartegruppe)

Intervention

nach oben